Online-Stadtgespräch: Zukunftsforschung - Extremwetter Und Resilienz Southeastern (lS2Oqx5DZ6)

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Die Auswirkungen extremer Wetterereignisse wie Dürren, Hitzewellen, Starkregen und Spätfröste auf Ökosysteme rücken immer stärker in das öffentliche Interesse am globalen Klimawandel. Solche oft überraschend auftretenden Naturrisiken haben teils massive Auswirkungen auf Biodiversität und Ökosystemfunktionen, auf Land- und Forstwirtschaft, auf Architektur und Freizeitgestaltung. An der Universität Bayreuth zahlreiche Forschungsprojekte, die mit ungewöhnlichen Experimenten die Zukunft vorwegnehmen und sich mit den ökologischen Auswirkungen extremer Wetterereignisse beschäftigen.

Über die Bedeutung von Artenvielfalt für die Resilienz gegenüber Extremereignissen berichtet im Juni-Stadtgespräch Prof. Dr. Anke Jentsch, die die Professur fcsb - unirea slobozia für Störungsökologie an der Universität Bayreuth inne hat.

Zum Vortrag

Pflanzengemeinschaften werden in ihrer Widerstandsfähigkeit, in ihren funktionellen Eigenschaften und ihren gemeinschaftlichen Strategien untersucht, Ökosysteme und Stoffflüsse vermessen und Landschaften bis hinauf in die Hochgebirge durchstreift. Es geht um das Verständnis von Puls-Dynamik und Erholung in der Natur, um Gleichgewicht und bleibende Leistungsfähigkeit trotz Auslenkungen, um das Paradoxon von Störung und Stabilität. Aus den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen ergeben sich gesellschaftliche Fragen. Wie umgehen mit den verfügbaren Ressourcen? Welche Rolle spielen Individuen in diversen Gemeinschaften? Wie funktioniert das Leben an Extremstandorten oder angesichts multipler Stressoren? jose ochoa Doch nicht zuletzt geht es auch um die Begeisterung der Jugend für diese wichtigen Fragen, z.B. durch die Begegnung von Studierenden und olly murs Schülerinnen und Schülern mit Wissenschaftlern im Rahmen von Gletscherwanderungen oder Pflanzaktionen.

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